Hey ihr,
ihr habt vielleicht von dem offenen Brief von „Lila – FLINTA* United Kassel“ mitbekommen. Wir möchten Umgang miteinander und Diskriminierungen ungerne über Statements bearbeiten. Offene Briefe sind ein wichtiges Werkzeug für uns, wenn es darum geht, dass machtvollere/privilegiertere Strukturen kritisiert werden sollen, nicht aber wenn es um mehrfachmarginalisiertere Positionen geht. Er ist für uns nicht der Weg, um für Verantwortungsübernahme zu sorgen (1).
Deshalb haben wir erst persönlich und per Mail versucht in Kontakt zu treten. Weil es aber nicht möglich ist, das „queere, linke Kollektiv“ direkt zu kontaktieren, müssen wir auf diesen Weg zurückgreifen. Denn gleichzeitig sind in dem offenen Brief einige Anschuldigungen, die wir nicht einfach stehen lassen möchten. Teilweise ist uns nicht klar, was Anschuldigungen und was grundsätzliche Aussagen/transmisogyne Statements sind. Es ist schwer etwas aufzuarbeiten, wenn keine konkreten Situationen genannt oder mit den jeweiligen Menschen besprochen werden. Wie auch schon die qrew geschrieben hat, können die Anschuldigungen nicht ohne den Kontext jahrelang anhaltender sexarbeitsfeindlicher und transmisogyner Auseinandersetzung und einer Dominanzkultur, die in die linke Szene reicht und (cis)sexistisch ist, gesehen werden.
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Rückblick auf den QuZ Geburtstag und die Let´s Dance Party/Vernetzung
Hejhej, am Wochendene waren zwei queere Veranstaltung und Mduduzi/Blackdefinitionmatters hat einen künstlerischen Beitrag dazu erstellt:

Queere Sonntagnachmittagsparty am 27.04

Queere Nachmittagsparty – von Queers für Alle
Am Sonntag, den 27.04 findet unsere Nachmittagsparty von 14h bis 20h statt. Es wird drei DJ Sets und eine live Performances geben. Den Anfang macht DJ Homo Sapiens mit einem atmosphärischen Experimental Set, dann V I A mit einer live Electropunk Perfomance. Danach spielen DJ Finni & M* Pop/Hyperpop und als Abschluss gibt es von Techno-Thyyy tanzbarer elektronischer Musik bei 139bpm. Live Visuals werden von @smillaart und PlusX Blackdefinitionmatters Awareness Boxen aka MK erzeugt. Bei der Auswahl der Künstlerinnen gab es einen trans und BIPoC Fokus.
Trans Day of Snack

Am 13. April findet ab 15 Uhr im Queeren Zentrum das erste Trans Day Of (staying in and having a nice) Snack in Kassel statt! (deutsch: Trans Tag zum zuhause bleiben und einen guten Snack essen).
Trans Day of Snack weiterlesenRedebeiträge für den 08. März 2025
english versions below
Wie zeigt sich Patriarchat für dich im Alltag? Fremdbestimmt in eine von zwei binären Kategorien eingeordnet zu werden. Dabei werde ich misgendert. Ich leide außerdem unter Cissexismus, da ich nicht als Frau angesehen werde, weil ich trans (feminin) bin. Da mein Verhalten von der Norm abweicht und ich als männlich gelesen werde, hält man mich häufig für schwul.
Einladung zum ersten Treffen der queeren Band „IrgendwasmitQ“


Hallo liebe queere Menschen aus Kassel und Umgebung!
Wir, die neu gegründete Band „IrgendwasmitQ“, laden euch herzlich zu
unserem ersten Treffen ein! Wir möchten eine queere Band ins Leben
rufen, die nicht nur musikalisch kreativ ist, sondern auch Raum für
Vielfalt, Zusammenhalt und Spaß bietet. Wir wollen gemeinsam Musik
machen, die uns verbindet – unabhängig von Geschlecht, sexueller
Orientierung oder musikalischer Erfahrung.
Einladung zum ersten Treffen der queeren Band „IrgendwasmitQ“ weiterlesen
Rund um den 08. März (geupdatet)
Einleitung
Da es jedes Jahr ähnliche Themen sind versuchen wir ein Überblick zu geben. Es geht um Transmisogynie/Cissexismus und Sexarbeitsfeindlichkeit in linken feministischen Räumen.
FaulenzA erklärt Trans*misogynie als ein Zusammenwirken von Feminitätsfeindlichkeit, Transfeindlichkeit, Klassismus und Ableismus und richtet ihren Schwerpunkt darauf, wie sie dies auch in der feministischen und queeren Szene zu spüren bekommt. Trans*Frauen wird hier oft mit Skepsis, Ablehnung und Unbehagen begegnet. Sie stehen unter dem Druck zu beweisen, dass sie keine Cis-Männer sind, werden oft nicht als selbstverständlicher Teil feministischer Bewegung akzeptiert und ihre Perspektiven nicht gesehen. Manche Frauenräume/FLT*I*-Räume schließen ganz offen trans*Frauen aus, in anderen erfahren sie Ausschlüsse auf subtilere Weise. Trans*Frauen wären „männlich sozialisiert“, wird gesagt, was FaulenzA als ein ebenso unsinniges, wie diskriminierendes Argument entlarvt. Im zweiten Teil des Buches gibt FaulenzA vom „Schwanz ab-Feminismus“ zum „Menstruationsneid“ einige Beispiele, die zeigen, wie durch biologistische Sichtweisen trans*Frauen ausgeschlossen und diskriminiert werden. Absichtlich und unabsichtlich.
Die Transmisogynie zeigt sich z.B. in einer Penisfeindlichkeit. Sprüche wie: Chick with a dick, Patriarchy is not in my penis und cuntygirrrl möchten dem entgegenwirken und verschiedene Lebensrealitäten sichtbar machen. Manche Trans* Frauen haben Vulvinas, manche haben Penise. Trans* Frauen können ihre Genitalien verschieden benennen.
Dezember Winterfeiern + Adventskalender
Veranstaltungen im Okt + Nov
Queeres/feministisches Musikwochenende vom
08.11. – 10.11.2024
Vom 8. bis 10. November 2024 findet ein queerfeministisches
Musikwochenende mit verschiedenen tollen Veranstaltungen statt.
Veranstaltet wird das Wochenende von MeeTIN* Up in Kooperation mit dem
Queeren Zentrum Kassel und dem Autonomen Queer* Referat.
Insta, you can delete our account, but you can´t silence us!
Liebe Mitstreiter*innen, Friends und Kompliz*innen,
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